
Erika Klos geb. Weiß,
geb. 1936 in Marktredwitz/Oberfranken,
Aufgewachsen in Arzberg lebt seit 1956 in Kaiserslautern.
Künstlerische Ausbildung in München, Salzburg und Trier.
1985 Anerkennungs- und 1986 Förderpreis der Gemeinde Seon Seebruck. 1998 Reisestipendium der Stiftung zur Förderung der Kunst in der Pfalz. Mitglied der APK (Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler) dem BBK (Berufsverband Bildender Künstler) der KWK (Künstlerwerkgemeinschaft Kaiserslautern)
Adresse und Atelier:
Pfaffenbergstraße 106
67663 Kaiserslautern
Telefon 0631 - 17 612
Telefax 0631 - 320 47 36
eMail erika-klos@online.de
Einzelausstellungen seit 1976 in Galerien u.a. Biberach. Celje (SLO), Hamburg, Luxemburg, Marktredwitz, Pardubic (CZ), Pirmasens, Remscheid, Zweibrücken und im öffentlichen Raum der Kreisgalerie Dahn, Kulturamt, Volksbank, Universitätsbibliothek und Theodor Zink Museum in Kaiserslautern, Sparkasse Fichtelgebirge, Marktredwitz, Herrenhof Neustadt/Mußbach, Kahnweilerhaus Rockenhausen. Altes Amt Schönecken, Europaparlament Straßburg, Espace St. Jacques, St. Quentin (F) sowie Kulturhalle Waldmohr.
Zahlreiche Gruppenaustellungen seit 1975 im In- und Ausland, auch im Rahmen der APK, des BBK, EVBK, von Kunstvereinen und des IMBS, sowie Beteiligung an Ausstellungen des Landes Rheinland Pfalz, der Pfalzgalerie Kaiserslautern (Pfalzpreis) und anderen Ausschreibungen. Von 1985 bis 2004 Teilnahme an internationalen Maler- und Bildhauersymposien IMBS im In- und Ausland. Mitveranstalterin der Symposien 2004, 2005, 2006 "Euregio Egrensis Interart" Schirnding. Arbeiten im privaten und öffentlichem Besitz u.a. des Landes Rheinland Pfalz, der Pfalzgalerie Kaiserslautern und der Städte: Ehingen, Kaiserslautern, Zweibrücken. 9-teiliger Bilderzyklus "Vater unser" in der Apostelkirche Kaiserslautern. Werkübersicht mit über 50 Arbeiten in der SchmidtBank (heute Commerzbank) Arzberg.
Mitbegründerin des Vereins
Farben erobern als Gefühlsäußerung den Bildraum und ergreifen Besitz von ihm. Flächen und Linien behaupten sich als autonome künstlerische Ausdrucksmittel und reflektieren Empfindungen und Stimmungen. Das gilt sowohl für die Malerei als auch für die Grafik von Erika Klos. In Ihren kraftvollen, ausdrucksstraken Arbeiten seit 1992 verwendet sie eine abstrakte Bildsprache, die nur vereinzelt Rückbezüge auf die gegenständliche Realität zulässt. Tatsächlich steht das Experimentieren mit Farben, Formen und Materialien im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Aussage.
Erika Klos arbeitet bevorzugt in öl und Acryl, wobei sie durch die Kombination mit außergewöhnlichen Materialien, wie z.B. Teer, Lack, Sand und Asche, eine differenzierte Oberflächenwirkung erreicht.
Im grafischen Werk bedient sich die Künstlerin mit Vorliebe der Radierung, die sie häufig mit Material-, Präge- und Reliefdruck kombiniert. Perforierte Holzplatten, Drahtgeflechte und Kartonschablonen sind nur einige der vielen von ihr verwendeten Materialien.
In ihren Arbeiten weist Erika Klos nicht auf eine festgelegte Aussage hin, sondern vermittelt viel mehr Fülle von Inhalten und Empfindungen. Sie lässt bewusst verschiedene ikonografische Interpretationsmöglichkeiten zu, was auch an der Titelwahl deutlich wird. Mit ihrer individuell entwickelten abstrakten Bildsprache, die das im Unterbewusstsein verborgene materialisiert, vermag sie den Betrachter zu fesseln und zu verzaubern. "Auszug aus dem Katalogtext von DR. Annette Reich, "Erika Klos. Malerei und Grafik".



